Das Douglas'sche Schloss und der Alte Kirchturm. Das  Schloss lädt mit seinem von altehrwürdigen Bäumen ( es gibt einen uralten Ginkgo Baum ) geprägten Park zum Verweilen ein. Wer ist nicht fasziniert von diesem im Jahre 1857 im anglo-schottischen Stil errichteten Meisterwerk der Architektur, seinen 1906 angebauten Flügeln im Jugendstil, den Ornamenten, den Reliefs, den Wappen, Zinnen und Erkern. Die Familie des heutigen Schlossbesitzers, Graf Douglas, hat ihren Ursprung in Schottland. Dessen Vorfahren waren im Dreißigjährigen Krieg nach Schweden ausgewandert und gelangten alsbald in Verbindung mit dem Hause Baden.                               Von der wechselvollen Geschichte Gondelsheims kündet auch der "Alte Turm", der südöstlich des Schlosses auf einer Anhöhe steht. Der erste Eindruck, dass es sich um den Bergfried einer alten Burg handelt, täuscht. Er ist vielmehr der unverwüstbare Turm einer Wehrturmkirche, welche die Gondelsheimer im Hochmittelalter als Gebetsort, aber auch zu ihrer Sicherheit errichteten. Dorthin floh man, wenn Feinde anrückten. Der Turm ist so stabil gebaut, dass er den Brandschatzungen des Dreißigjährigen Krieges trotzte und ebenso dem Abriss des romanischen Kirchenschiffes im Jahre 1857 stand hielt. Heute thront er als ältestes Gondelsheimer Bauwerk wie eh und je über dem Chor, von einem Viereck in ein Sechseck übergehend. An den Wänden des Turmes befinden sich gotische Fresken aus der Zeit um 1450, welche allerdings momentan nicht zu besichtigen sind und einer dringenden Restauration bedürften. Am Ende des zweiten Weltkrieges fanden noch Kämpfe um das Schloss statt, die zahllosen Einschüsse in der Fassade kann man heute noch sehen, auserdem findet man in unmittelbarer Nähe noch ein Soldatengrab. Infos: www.gondelsheim.de
 

 

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Im Schloss befindet sich ein Originalnachbau eines Esszimmers  der Titanic.