Die Opferschale auf dem Orensberg, ein altes keltisches Heiligtum.

Ein Kraftort erster Güte ist die keltische Opferschale auf dem 581 m hohen Orensberg, der Anblick muss sich regelrecht verdient werden, den es geht nur steil Bergauf. Man wird aber mit einer unbeschreiblichen Ruhe belohnt, man fühlt sich sofort angekommen an diesem Mystischen Ort, man hört nur das Rauschen des Windes und das Singen der Vögel, ich kann das Gefühl nicht beschreiben das mich ergriffen hat, es berührt das innerste, aber nur für den Sehenden.


Überall findet man Zeichen und Runen.




Hier sieht man deutlich die sogenannte Blutrinne.

Die Oberfläche des Steins ist richtig abgerundet man kann keine Kanten erkennen.




Die Runen
Runen sind die Zeichen, die seit der Zeit um Christi Geburt bei den Germanen üblich waren. Sie erlebten im Mittelalter ihre Blütezeit um dann alsbald von dem lateinischen Alphabet abgelöst zu werden.
Die Runen waren Schriftzeichen, die in die unterschiedlichsten Oberflächen eingeritzt wurden (Holz, Knochen, Ton, Metall, Felswände).
Die älteste Runenreihe wird als Futhark (Lautwerte der ersten sechs Zeichen) bezeichnet. Man unterscheidet den älteren Futhark (24 Zeichen / 200-750n.Chr.) von dem jüngeren Futhark (16 Zeichen / 800-1050 n.Chr.), der im besonderen von den Wikingern benutzt wurde.
Wo geh ich hin , wo komm ich her.
...ich habe meinen Vater und meine Mutter in mir, ich habe deren Vater und Mutter in mir und ich habe auch deren Vater und Mutter in mir, ich trage von allen den meinen ein stück in mir, ich habe es an meinen Sohn weitergegeben....ich werde weiter leben.
H.W.